Qualitäts-Management
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Das Ev. Krankenhaus Gesundbrunnen ist seit 2002 zertifiziert nach dem Modell der DIN EN ISO 9001:2000 und seit 2005 mit dem Qualitätssiegel Geriatrie auf der Grundlage der Auditcheckliste des Bundesverbandes der Geriatrischen Kliniken ausgezeichnet worden.

In 2008 ist die 2. bzw. 1. Rezertifizierung nach den beiden genannten Modellen erfolgreich bewältigt worden!

Wir arbeiten nach einem so genannten „Umfassenden“ oder „Totalen“ Qualitätsmanagementsystem – TQM.
Es orientiert sich sehr nah an den praktischen Arbeitsabläufen (Prozessen) der verschiedenen Bereiche, die möglichst reibungslos und gut „verzahnt“ ablaufen sollten
und
verliert gleichzeitig das „große Ganze“ = die Gesamtheit der Abläufe, das Miteinander- und  Ineinander- sowie das gegenseitige Zuarbeiten bei der Patientenversorgung, den unterstützenden Prozessen und den Führungsprozessen nicht aus den Augen!

Zur besseren Darstellung – was uns wichtig ist!

  T ransparenz
  O  
Kommunika T ion
P A tientenorientierung
  L  
Behandlungs Q ualität
Mitarbeiterz U friedenheit
  A  
 Sichere Arbeitsp L ätze
  I  
   Ziele se T zen
  Y  
Opti M ierte Arbeitsabläufe
  A  
Motivatio N  
  A rbeitssicherheit
Risikomana G ement
Qualitätssich E rung
  M  
Kompetenz E n festlegen
  N  
Ver T rauen schaffen

Über allem steht
die größtmögliche Zufriedenheit unserer Patienten und Angehörigen, der Mitarbeiter sowie aller weiteren mit dem Haus verbundenen „Kunden“ wie Dienstleistern, Zulieferern, Behörden etc. 

Auf der Grundlage des „Diakonischen Leitgedankens“ und der Qualitätspolitik des Hauses wurden erstmalig im Jahr 2000 nachfolgende Qualitätsziele erarbeitet und in 2008 aktualisiert.

Qualitätsziele

Die hohe Qualität unserer Dienstleitungen ist eines der obersten Unternehmensziele. Die Leitung des Ev. Krankenhauses Gesundbrunnen Hofgeismar bekennt sich uneingeschränkt zur Qualität.
Qualität ergibt sich nicht von selbst, sie muss täglich aufs Neue von Menschen für Menschen im Krankenhaus erarbeitet werden.

1. Wir wollen, dass unsere Patienten zufrieden sind und optimal behandelt werden.

Daneben pflegen wir partnerschaftliche Beziehungen zu einweisenden Ärzten, Angehörigen, Pflegeeinrichtungen, Kostenträgern und anderen Krankenhäusern sowie geriatrischen und sonstigen medizinischen Einrichtungen. Sollten dennoch Unzufriedenheiten mit unserer Dienstleistung bestehen oder Beschwerden geäußert werden, nehmen wir diese ernst, reagieren darauf zeitnah und bringen diese in den kontinuierlichen Verbesserungsprozess ein.

2. Wir wollen zufriedene und motivierte Mitarbeiter, weil wir der Überzeugung sind, dass wir nur dann gute Arbeit erwarten können. Dies unterstützen wir durch Maßnahmen der Arbeitssicherheit, durch Förderung des eigen- und mitverantwortlichen Handelns sowie durch Einbringen der Kreativität und des eigenen Wissens.

3. Wir wollen in allen Ebenen und Bereichen Qualität leben und uns gegenseitig motivieren und unterstützen. Wir wollen persönliche Verantwortung für die eigenen täglichen Arbeitsabläufe übernehmen und dadurch das Qualitätsmanagementsystem kontinuierlich verbessern und weiterentwickeln.

4. Wir wollen unsere Dienstleistung so planen und gestalten, dass jede Arbeit von Anfang an richtig ausgeführt wird, dass Risiken und Fehler nicht auftreten und optimale Qualität gewährleistet wird. Dennoch aufgetretene Fehler sollen schnellstmöglich behoben sowie potentielle Risiken identifiziert werden.

5. Wir wollen unsere Leistungen kostendeckend anbieten, für eine wirtschaftlich tragfähige Ausstattung an Budget und Fördermitteln sorgen und alle Mitarbeiter in die Verantwortung für einen sachgerechten und sparsamen Mitteleinsatz einbeziehen.

6. Wir wollen für die Bevölkerung als zuverlässiges stationäres und ambulantes Zentrum für Geriatrie und Neurologische Frührehabilitation auftreten. Wir wollen eine hohe Behandlungsqualität unter Berücksichtigung von Leitlinien und Empfehlungen der jeweiligen Fachgesellschaften und damit die kompetente und innovative Weiterentwicklung mit Anerkennung in der Fachöffentlichkeit.

7. Wir wollen, dass unsere Lieferanten und externen Dienstleister, die von uns geforderte Qualität erfüllen. Wir unterstützen sie bei der Erreichung unserer Qualitätsanforderungen.

 

Nach einer spannenden, intensiven und arbeitsreichen Aufbauphase der Jahre 2000-2002, hat sich das TQM sehr gut etabliert und wird permanent den Veränderungen und Gegebenheiten des Ev. Krankenhauses angepasst.

Apropos Veränderungen:
Wie in der gesamten Krankenhauslandschaft, nach einer Reihe von Gesundheitsreformen (Einführung der DRG´s etc.) – in 2009 steht die nächste an – sind auch im Ev. Krankenhaus Gesundbrunnen in den letzten Jahren konzeptionelle und vorausschauende Entwicklungen initiiert worden.

Das zeigte sich auch durch die rege Bautätigkeit der letzten Jahre, die im wahrsten Sinne des Wortes  „hautnah“ erfolgte! 
Allen Betroffenen, vor allem Patienten und Mitarbeitern, kann nicht genug dafür gedankt werden, dass sie in diesen Phasen mit teilweise provisorischen Bedingungen (Umzüge der Dienstzimmer etc.) mit sehr viel Entgegenkommen

  1. an ihrer eigenen Gesundung  mitwirken konnten
  2. bzw. als Mitarbeiter auf dem jeweils eigenen Arbeitsfeld eine enorm gute Arbeit geleistet haben! 

Neben Modernisierungs- bzw. Erneuerungsbedarf ist dadurch die Basis für die veränderte Arbeitsumgebung und Infrastruktur geschaffen worden, z. B. im Rahmen der Neurologischen Frührehabilitation, deren konzeptionelles „Neuland“ seit 2006 mit Leben gefüllt wurde und wird.
Sie stellt inzwischen das 2. Standbein zusätzlich zur langjährig bewährten Geriatrie, deren Anfänge auf Dr. Hans Leutiger, der seit 1967 in Pionierarbeit das erste geriatrische Krankenhaus der BRD aufbaute, den Versorgungsauftrag für die Bevölkerung sicher.
 
Das EKH konnte im Jahre 2007 - am 01.04.2007 - 40jähriges Jubiläum feiern!

Dies fand annähernd zeitgleich mit dem Symposium „Die Zukunft des Alter(n)s“ in Verbindung mit dem „Hessisch-Thüringischen Geriatrietag“ am 30. und 31.03.2007 statt.
Die aufwendigen Vorbereitungen und die Durchführung lagen maßgeblich in den Händen der Krankenhausleitung, dem Ärztlichen Direktor Herrn Prof. Dr. Werner Vogel, dem Verwaltungsdirektor Herrn Jens Wehmeyer und der Pflegedirektorin Frau Christina Voller.

Die Kooperation mit dem Otto-Fricke-Krankenhaus in Bad Schwalbach, mündete in 2007 zeitnah mit dem Bereich „Gesundheitsförderung und Physiotherapie des Tageszentrums“ der Evangelischen Altenhilfe in eine Übernahme durch das Evangelische Krankenhaus.
Als „Ambulantes Therapiezentrum“ mit einer Erweiterung der ambulanten Leistungen auf präventiver und rehabilitativ-therapeutischer Ebene ergänzt es das stationäre und teilstationäre Angebot des Krankenhauses.

Unbedingt erwähnt werden sollte, – auch aus Sicht der Mitarbeiter auf jeder der Krankenhausebenen - dass manche der neuen oder variablen Entwicklungen trotz guter Planung, wie in jeder Branche „mit Geburtswehen“ zu kämpfen hatten oder haben!

Ein „Routine-Alltagsbetrieb“ im lang bekanntem Umfeld, der für die Mitarbeiter zur Handlungssicherheit beiträgt, gehört seit Jahren weitgehend der Vergangenheit an! 

Ein Höchstmaß an Flexibilität, kreativem Mitdenken, Umstellungsvermögen, veränderte Planungs- und Problemlösungsstrategien sind gefragt!
Mindestens solange, bis für konzeptionell veränderte Bereiche praxisnahe Abläufe und sinnvolle Regelungen - „ohne Sand im Getriebe“ -  in der Theorie und der empirischen Erprobung sich bewähren können.

Dazu kann das Qualitätsmanagement Hilfestellung leisten – z.B. über die erfolgte strukturierte Erarbeitung eines Aktions- oder Projektplans der Integration der NFR in das bestehende Qualitätsmanagementsystem.
Die originäre Aufgabe des QM,  d. h. des methodisches Vorgehens im Unternehmen bzw. im eigenem Bereich - problemorientiert und alltagsbezogen -  wird weiterhin  umgesetzt und wahrgenommen.

Die Mitarbeiter der „QM-Anfänge“ wissen um die vielen Vorteile des QM-Systems und nutzen – häufig mit erarbeitete  -  Strukturen in der Praxis; die neuen Mitarbeiter werden z. B. durch die diesjährige Infobörse am 12.02.08  und z. B. über die Einarbeitungschecklisten über die Vorgänge des Hauses informiert, können so in ihre speziellen QM-Abläufe hinein wachsen.

Die Qualitätsbeauftragten und das Zentrale Projektteam mit der Krankenhausleitung begrüßen und benötigen diese Mitarbeit, nur von der Basis her kann das QM funktionieren und die Arbeitsabläufe weiterentwickelt, angepasst und verbessert werden.

U. Kaiser 23.09.08

telefon 05671 - 5072-233 (TQM- Beauftragte Frau Kaiser)


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